Zugriegel-Einstellungen

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heinz102
Guest
Hallo zusammen.

Da ich es neulich mit Helmut über das Thema hatte, wollte ich vorschlagen, dass man mal einen Thread aufmacht, in dem es um Zugriegel-Einstellungen geht. Dabei wäre es allgemein interessant, was eure "Favorites" an der heimischen Hammond sind, um das gute Stück richtig auf Touren zu bringen bzw. leise säuseln zu lassen. Oder aber ihr postet einfach mal eure eigenen Entdeckungen.

Ich bin gespannt.

P.S.: Meine momentane Favoritin ist diese hier: 888768888 mit schnellem Leslie und C3. Probiert es aus!!! Feeeeeeeeeettt...
 
Eigenschaft
 
na dann will ich mal den Faden weiterspinnen und zwar mit einer Einstellung, die sehr gerne bei Santanastücken oder ähnlichem Genre verwende:

Upper: 888800600
Lower: 007660000
mit C3 aber keine Percussion, Leslie

und noch eine Einstellung für Blockakkorde in jazzigen Nummern
Upper: 800008880
Lower: 007774000
mit V3, 3rd Perc short und normal, Leslie

Bin schon mal auf Eure Favorites gespannt.

Gruss Helmut
 
Rick Wright hat in Rotterdam seine M-100 etwa so belegt:

426305332 (OM)
107535331 (UM)

Hatte ich mal auf einem Foto mit ihm und seiner Hammond "erahnt"; wahrscheinlich wieder mit leichtem Vibrato, viel Hall und ad lib. etwas Percussion. ;) Klingt auch ganz gut, auch wenn ich das Obermanual noch auf 426605330 erweitern würde... ist aber generell eher ein typischer Floyd-Sound und nicht das Fetzigste, was man sich vorstellen kann. :)
 
Hallo Markus,

mein Vorschlag ist bei der A-100: auf die Presets-Taste a vom Obermanual, als Grundton das Kabel vom 16' legen und die Kabel vom 4' + 1' auf die Perkussion legen. Klingt super!

Viele Grüsse
Günter
 
Für Funk-Nummern benutz ich immer den hier:

888800008
 
Ich grabe diesen Alten Thread aus um nicht wieder einen neuen eröffnen zu müssen. Ich bin auf der Suche nach dem Solo-Hammondsound von Santanas oye como va. Es gibt noch andere Beispiele wo die Hammond ähnlich kreischt (aktuell kommt mir Lachy Doley in den Sinn). Das Problem ist, egal was ich einstelle bei meinen Clones (Stage 3, Roland VR700 und NE6) es klingt nichtmal annähernd so. Klar, die Herrschaften spielen natürlich extrem gut und der Sound kommt teils auch aus den Fingern, aber trotzdem. Wie habt ihr diesen Sound auf eurer Orgel nachgebaut? Was macht diesen Klang so besonders? Dieses Mittige, das fast schon an ein Akkordeon erinnert...
 
Ich grabe diesen Alten Thread aus um nicht wieder einen neuen eröffnen zu müssen. Ich bin auf der Suche nach dem Solo-Hammondsound von Santanas oye como va. Es gibt noch andere Beispiele wo die Hammond ähnlich kreischt (aktuell kommt mir Lachy Doley in den Sinn). Das Problem ist, egal was ich einstelle bei meinen Clones (Stage 3, Roland VR700 und NE6) es klingt nichtmal annähernd so. Klar, die Herrschaften spielen natürlich extrem gut und der Sound kommt teils auch aus den Fingern, aber trotzdem. Wie habt ihr diesen Sound auf eurer Orgel nachgebaut? Was macht diesen Klang so besonders? Dieses Mittige, das fast schon an ein Akkordeon erinnert...
Schau mal hier:
View: https://www.youtube.com/watch?v=DoIqXz2AIFs bei Sekunde 26 siehst Du genau die Zugriegel, kurz nur zu sehen aber doch allesamt :)

Ciao,
Stefan
 
Danke für die Antwort - bei 3:35 sieht man es noch besser :) - so wie ich das sehe ist das All-Out aber da in dem Video klingt es auch nicht ganz so wie die Studioaufnahme...
 
Ist nicht zuletzt eine Frage der Zerre würde ich sagen. Bei den Nord Stage Modellen fand ich es immer sehr ergiebig, sowohl die Zerre aus dem Amp-Bereich als auch die Zerre aus dem Leslie-Effekt zu verwenden. Das geht mit vielen anderen Clones nicht so ohne weiteres.
 
Hmm... Damit habe ich noch zu wenig experimentiert, muss ich mal probieren - gute Idee danke!
 
bei meinen Clones (Stage 3, Roland VR700 und NE6)

Mir war meine Roland VK-7 da immer "zu brav" und mein Electro (4D) ist ein wenig zu steril/kalt.

Bei mir läuft es (im Solo) auch immer mehr oder weniger auf "all out" (888888888) raus, aber je nach Orgel und Situation ein wenig angepasst:
Um in der oberen Oktave richtig schön druckvoll schreien zu können, ohne schrill zu werden.
Das macht mit der HX3 (Uhl) schon ein wenig mehr Spaß.
Chorus aus.

Aber - wie schon gesagt - kommt es vor allem auf den übersteuerten Leslie an.
Mit echtem Leslie toll (aber laut), Ventilator auch gut.

Aber Roland und Nord haben da ein wenig ihre Schwächen.
Man darf es eben nicht übertreiben, aber zufriedenstellend wird es schon, wenn man ein wenig herumschraubt.

Dass man beim Stage (im Gegensatz zum Electro, zumindest meinem alten) den Leslie-Overdrive und eine Amp-Simulation kombinieren kann, klingt interessant.

Bei meiner Uhl bin ich (ohne Leslie) auch ziemlich glücklich, wenn die Verzerrung des AO28 (Vorverstärker) und des Leslie (bzw. Ventilator) kombinieren und aufeinander abstimmen kann.

Viele Grüße
Torsten

[Edit: Auch ein lustiger Effekt im Video (obwohl das Gregg Rolie seinerzeit nicht gemacht hat): den ersten oder die ersten paar Zugriegel während des Spiel rein- und rausschieben und so eine Art Wah-Wah-Effekt produzieren]
 
Zuletzt bearbeitet:
Das stimmt, da war ich auch überrascht als ich festgestellt habe, dass beim Electro nur entweder Leslie oder Amp-Zerre geht, beides geht nicht, obwohl es die gleiche Orgel wie beim NS ist...

Zum Rest, ja war auch meine Vermutung, dass meine Clones da einfach nicht authentisch genug klingen... leider...
 
Das stimmt, da war ich auch überrascht als ich festgestellt habe, dass beim Electro nur entweder Leslie oder Amp-Zerre geht, beides geht nicht, obwohl es die gleiche Orgel wie beim NS ist...

Das halte ich aber eigentlich für logisch.
Orgel und genutzter Verstärker sind ja zwei paar Stiefel.
Ich kann eine Hammond auch über einen Marshall-Amp spielen - oder eine Gitarre durch's Leslie.

Und da ein solcher Verstärker auch enorm klangbeeinflussend ist (deshalb hat man ja Amp-Simulationen), ist es eigentlich unrealistisch, zwei Amp-Simulationen zu kombinieren.

Ist beim Stage dann die Leslie-Sim auch nur für die Orgel verfügbar und man kann beispielweise kein Rhodes übers Leslie spielen? Dann doch lieber die flexible Electro-Lösung!
 
Ich wüsste nicht, wo der Electro flexibler sein sollte. Beim Stage hast du einen Leslie-Effekt, den du auf jeden Sound routen kannst, also auch Rhodes. Der wesentliche Unterschied ist, dass beim Electro das Leslie Teil der Amp-Sektion ist, beim Stage aber zusätzlich vorhanden ist. Ich kann also die Amp-Sektion sozusagen als Vorstufen-Verzerrer nehmen und dann den Verzerrer des Leslie als Endstufen-Zerre, wenn man so will. Dabei würde ich die Erste Stufe auch wirklich nur als reinen Overdrive konfigurieren, also ohne Speaker-Simulation und dann halt ab ins Leslie.
 
Ich wüsste nicht, wo der Electro flexibler sein sollte. Beim Stage hast du einen Leslie-Effekt, den du auf jeden Sound routen kannst, also auch Rhodes.
Danke, das war mir nicht bewusst (habe keinen Stage).
Aber die weit abgeschlagene Anordnung der Leslie-Sektion bei der Orgel statt bei den Amps (ein Leslie ist ja auch "nur" ein Amp) hatte mich da auf den Holzweg geführt.

Mit den Möglichkeiten, die Du beschreibst, bietet die Stage-Lösung natürlich mehr und bessere Möglichkeiten.
 
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Ja es ist verrückt aber teilweise erinnert mich das Mittige einiger Hammond-Solosounds wie der von der obigen Santana Aufnahme an ein Akkordeon :ROFLMAO: Beide haben aber ähnliche Register zur Klanggebung...
 
Du meinst vllt so eine Art Kaminzimmerwärme oder wie wenn man zum ersten mal ein "unplugged" Konzert hört.

Da können Hammond und Akkordeon so ein archetypisches Wohl-/ Wärmegefühl auslösen.
 
Auch aber eigentlich mehr dieses Durchdringende in den unteren Lagen wie z.B. hier ab 2:14min


View: https://youtube.com/watch?v=HWp97R3CGDc&si=QnHjfVGND0GwMkI0

Wer das schonmal live gehört oder vielleicht auch selbst gespielt hat, weiss vielleicht eher was ich meine. Aber ist ja auch egal, geht hier nicht um Akkordeons 😁
 

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